25.08.2010
Es ist furchtbar, wenn man es mit Leuten zu tun hat, die die
Wahrheit nicht verkraften und sich dann nur zu wehren wissen, indem sie „Ihre“
Wahrheit zusammen mit den allfälligen Augenscheinlichkeiten ihrer Blödheit
„hintenrum“ einsetzen.
Mir passiert gerade wieder solches mit einem in einem
Teilort von Biberach bekannten Menschen, von dem sogar sein Umfeld von „seiner
Hohlheit, dem König der Motzer“, spricht.
Dieser Mensch erblödete sich,
offen zu schwadronieren, dass er jedes Mal, wenn an einer bestimmten
Bushaltestelle für Schulbusse Geschwindigkeitskontrollen stattfinden würden,
alle davor zu warnen.
Hintergrund dieser Kontrollen war, dass die besorgten Eltern
eines Wohngebietes an der Bushaltestelle die Stadt um verstärkte Überwachung wegen
der Raserei gebeten hatten.
Für mich unverständlich, zumal dieser Mensch auch der Opa
eines kleinen Jungen ist – und gerade bei ihm würde ich darauf schwören, dass
er nach stärksten Sanktionen schreit, wenn ein Raser seinen Enkel überfahren
würde.
Ich habe ihm in einem Streitgespräch zu verstehen gegeben,
was ich von dieser Art von Menschen halte – ich gebe zu, dass ich ihn nicht
geschont habe.
Ich habe allerdings beleidigungsfreie Formulierungen
verwendet und lediglich erklärt, wie Brockhaus das Verhalten von Menschen
seiner Art beschreibt.
Es hat eine Weile gedauert, bis das
Intellekt des Mannes eine durchgehende Verarbeitung erlaubte und ihm offenbar
einige Zeit später klar wurde, dass er eigentlich in einen Spiegel geblickt
hatte
Dann aber war der Mann so nett, sein Gerede über mich
allüberall anzubringen, was mir natürlich sofort zugetragen wurde.
Mich hätte es vermutlich weitgehend kalt gelassen, wenn der
Mensch nicht dazu erfunden hätte, dass ich ihm gegenüber den Hitlergruß vollzogen
hätte.
Ich habe ihm tatsächlich mit teilerhobenem
rechten Arm und nach unten abgewinkelter, abweisend wedelnder Hand zu verstehen
gegeben, dass mich sein Geschwätz anwidert, er quasi damit aufhören möge.
Diese Hand-/Armbewegung ist gang und gäbe, wenn man jemandem
klar machen will, dass sein Geschwätz in etwa von der Effizienz einer aus einer Jauchgrube aufsteigenden
Gasblase ist…..
Er hat weiter gemacht – und ich bin eingestiegen.
Der Mann arbeitet seit seiner Verrentung in einem fleischverarbeitenden Betrieb auf 400€-Basis – jetzt
hoffentlich nicht mehr.
Ich habe dem Inhaber des Betriebes angedeutet, dass es nicht
gerade imagefördernd sei, wenn sein ang.
Fuhrparkleiter diese charakterlichen Eigenschaften beim Führen eines
Kraftfahrzeugs an den Tag lege und das womöglich noch mit Fahrzeugen mit
angebrachter Firmenwerbung. Ich habe ferner deutlich gemacht, dass ich die
kulinarische Ausstattung von Feiern meiner Kunden auch über andere fleischverarbeitende Betriebe abwickeln kann.
Auch Menschen, die im Bereich der besagten Bushaltestelle
wohnen, haben von den Äußerungen dieses Mannes gehört und angedeutet, ihr
Kaufverhalten ebenfalls zu überdenken.
Der Mann spricht übrigens von besagtem Wohngebiet oft als
„Kopftuchsiedlung“ – und mir schreibt er den Hitlergruß zu….
Nun, ich weiß nicht, ob der Metzger entsprechende
Konsequenzen gezogen hat – aber ich denke, dass es schon viele andere Menschen
gibt, die froh sind, für ihn fahren zu dürfen, ohne dass danach eine halbe
Stadt das Gemotze über Betriebsinterna und Kundengewohnheiten genießen darf.
Ich habe den Mann übrigens sofort bei der Staatsanwaltschaft
Ravensburg zur Anzeige gebracht.
Das Hintenrumgeschwätz geht normal
wie auf einer Teflonoberfläche an mir hinab und es hat auch 33 Jahre gedauert,
bis mich eine Allergie gegen Arschlöcher polizeidienstuntauglich gemacht hat;
wenn man mich allerdings eines Hitlergrußes bezichtigt, dann bemühe ich schon
den Rechtstaat.
Traurig ist für mich mein eigener Kollateralschaden.
Ich bin 32 Jahre lang in einer Gaststätte in besagtem Teilort eingekehrt, nicht
zuletzt deshalb, weil die Wirtsleute sehr angenehme, liebe Leute sind und es
mir dort einfach wohl war.
Man hat mir dort vertraut und wenn ich, was in den Jahren
vielleicht eine Handvoll Male vorgekommen ist, den Geldbeutel vergessen hatte –
es war kein Thema.
Das hat sich dann geändert, als eine Tochter die
Federführung in der Gaststätte übernommen hat.
Die Gaststätte verlor ihren liebenswerten Charakter und war
nur noch ein Abklatsch dessen, was sie einmal war.
Ich ging trotzdem noch hin, weil die alten Wirtsleute so
nett waren, mir nach meiner diagnostizierten Alkoholabhängigkeit und erfolgter
Therapie (vor 13 Jahren), ein alkoholfreies Getränk zum Sonderpreis anzubieten.
Das rechne ich den Leuten immer noch hoch an und deshalb nahm ich in Kauf, dass
ich in letzter Zeit oft nur eine mürrische kreuzworträtsellösende
Tochter vorfand, die mir nicht selten mein Getränk mit der Art von Charme
vorsetzte, mit der man einem Hund die Trinkschüssel hinstellt.
Als diese Tochter sich nun vor anderen Gästen über den
obigen Sachverhalt so äußerte, als dass man bei mir die Hand nicht umzudrehen
brauche im Vergleich zu dem Menschen, der mir den Hitlergruß unterstellt, da
war es bei mir aus.
Ich habe die Gaststätte verlassen und auch den festen
Vorsatz gefasst, sie nicht mehr zu betreten.
Ich habe den alten Wirtsleuten einen Brief geschrieben und
ihnen die Sachlage dargestellt und mich auch freundlich von ihnen
verabschiedet.
Das tut mir zwar richtig weh, aber ich denke, dass
mittlerweile in der Gaststätte die Leute, die anderen den Hitlergruß vorwerfen,
angesehener sind, zumal sie für eine größere „Literleistung“ taugen.
Die Mutter der „Schank-Domina“
hätte da wahre Größe gezeigt – mir ist auf jeden Fall keine Situation bekannt,
in der sie sich in die Niederungen der Unsachlichkeit begeben hätte.
07.07.2010
Nun habe ich mir wirklich lange Zeit mit der Aktualisierung gelassen. Ich habe mittlerweile auch eine gute Distanz zu meiner "Ex-Firma" und verwirkliche mich in einer Form, die mir nie möglich war: Ich kann selbst bestimmen und man traut mir etwas zu. Über mir sitzen keine Leute, die es als einzige Aufgabe sehen, kleine, arbeitende Beamte auf Kosten des Steuerzahlers zu gängeln und ihnen ihre Arbeit zu zerreden.
Natürlich streuen die treuesten Vasallen der polizeilichen Obrigkeit in Biberachs Kneipen, dass ich ein Verräter sei - klar, ich habe gegen den Korpsgeist verstoßen, indem ich Unzulänglichkeiten öffentlich gemacht habe.
Das Allerbeste war, dass ein stadtbekannter Polizeibeamter meinte, ob ich im Fahrwasser von HGB-Windheim auch in die große Kollekte gegriffen habe, weil ich neuerdings so große Autos bewegen würde.
Ich kann allen versichern, dass alles in Ordnung ist. Bestimmte Leute der Polizei in Biberach können es halt einfach nicht verkraften, dass man ihnen ihre Unzulänglichkeit vorhält und sie in den Spiegel blicken lässt.
Ich jedenfalls rufe in Biberach nicht mehr nach der Polizei - und wenn ich ein Messer im Rücken stecken habe!
30.12.2009
Heute stand ein Interview unseres Oberbürgermeisters in der Zeitung, also der Biberacher Fettpresse. Klar kann er über den Marktplatz wandern, auch wenn dort die gewaltbereitesten Leute mit dem Messer zwischen den Zähnen warten.
Unser OB hat vielleicht schon vergessen, dass auch keiner unserer hiesigen Gewalttäter so blöd ist, sich ausgerechnet an ihn zu halten. Da fehlt es unserem OB schon etwas an Bodenhaftung. Und dass in der Zeitung sowieso das Allerwenigste, was sich in einem Polizeibericht niederschlägt, zum Abdruck kommt, das weiß er wohl auch nicht…..
Ich glaube, wenn dort wirklich alles, was vorkommt, abgedruckt würde, dann, oh je…..
Wenn ich schon von Sitzungen heimging, dann standen mir auf dem Marktplatz Leute provokativ im Weg und ich glaube, manchmal wäre ich in irgend einer Weise angegangen worden, wenn man mich nicht noch als Polizeibeamten erkannt hätte.
Eine frühere Fraktionskollegin bat mich auf jeden Fall beim Heimgehen immer um meine Begleitung.
Aber nein, Biberach ist ja so sicher – und unser lieber OB möchte auch immer die „Augenhöhe“ zu „seiner“ Polizei halten…..vor allem zu Deutschlands fähigstem Polizeichef.
Wie lange der noch da sein wird…..im polizeilichen „Buschfunk“ hört man (wirklich) erfreuliche Dinge!
Wenn allerdings jeder Polizeichef so eine „Spur“ hinterließe, oh je…….
Ich habe vor kurzem einen Ex-Kollegen getroffen, der – im Gegensatz zu mir – zu diversen Weihnachtsfeiern eingeladen worden war. Er meinte, das Betriebsklima bei der Biberacher Polizei sei so schlimm wie noch nie. Keiner traue sich mehr, etwas zu sagen, überall hätten die Wände Ohren…..
Gut, dass sie mich nicht mehr eingeladen haben!
Oh ja, ich habe auch noch wundershalber die Unterstützerseite unseres OB im Internet angeschaut.
Neben vielen wirklich sympathischen Leuten habe ich auch einen Namen gesehen, nämlich den eines Mannes, der die Sachbearbeitung bei den Schmierereien damals so in die Länge gezogen hatte und auch keinen Bericht an das Landratsamt geschickt hatte…..sogar der Dienstgrad ist festgehalten.
29.11.2009
So, auch jetzt war die Pause lang, aber ich wollte auch niemandem permanent was aufs Auge drücken.
Ich habe inzwischen meine Pensionierungsurkunde zum 1. November diesen Jahres erhalten. Man wollte übrigens, dass ich sie selbst bei der Polizeidirektion abhole, was ich aber selbstverständlich nicht getan habe.
Ich war 33 Jahre lang gerne Polizeibeamter und war auch in Biberach bekannt als jemand, der sich für den Bürger einsetzt - was mir auch bei der Wahl gedankt wurde und darum hatte ich immerhin so viel Charakter, dass ich mir dieses zweifelhafte Vergnügen ersparte!
In den ganzen Jahren habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen, aber einige der Herrschaften bei der Polizei Biberach waren anderer Meinung, vor allem die katzbuckelnden Rückgratamputierten......
Egal, ich setze mich jetzt voll im Ehrenamt ein und gebe meine Computerkurse für Senioren im Ochsenhauser Hof. Außerdem fahre ich noch einmal in der Woche für den Biberacher Tafelladen und sammle Lebensmittel ein, die wir dann verkaufen.
Ehrliche Kollegen (das sind gottseidank die meisten...) von der Polizei haben mir auch schon wieder zu verstehen gegeben, dass man hintenrum ermittelt, ob ich nicht etwa etwas verdienen würde, auf dass man mir die Pension coupieren könnte.....
Vor einer Woche begab ich mich auf den Biberacher Wochenmarkt und geriet in eine Veranstaltung, in der zur Zivilcourage aufgerufen wurde. Von der Polizei war eine Person zugegen, die sich angeblich der Nächstenliebe verschrieben hat, aber direkt am Tropf der Obrigkeit hängt. Da war es für mich schon mit der Glaubwürdigkeit der Sache vorbei - Leute, die wirklich keine Ahnung haben, sollten den Mund halten.
Wer sich dort alles vermeintlich engagierte und hervortat - vor allem, als die Schwäbische Zeitung ihre Kamerarohre auf sie richtete.......
Natürlich hat auch unser Stadtoberhaupt wieder eine Möglichkeit gesehen, sich in seiner Hausgazette in Szene zu setzen!
Für die Abonnenten der Schwäbischen heißt es ja schon lange:
Unser täglich
In Biberach nennt man so ein Presseorgan mittlerweile auch gerne "Fett-Presse".....
Ach ja, ich schickte der Schwäbischen Zeitung Biberach daraufhin einen Leserbrief - welcher natürlich nicht abgedruckt wurde.
Gut, der Chefredakteur schrieb mir zurück, dass sich Ratsmitglieder im Rat und nicht in der Zeitung äußern sollten. Bei den vielen Interessenten, die auf der Zuschauerbank des Rates sitzen, ist fast gewährleistet, dass unangenehme Wahrheiten nicht publik werden.....
Hier ist mein Leserbrief:
Es wird wieder ein neues Schwein durch Biberach getrieben – ein Arbeitskreis Zivilcourage.
Zivilcourage war früher ein Grundrüstzeug unserer Gesellschaft, etwas, was vorhanden war – und zwar tatsächlich und nicht nur bei vollmundigen Stammtischbrüdern und sonstigen verbalen Luftakrobaten. Wer Zivilcourage besitzt will aber auch darauf bauen, dass ihm alsbald geholfen wird, wenn er sich in einer kritischen Situation vor jemanden stellt, bzw. sich für jemanden einsetzt. Daran krankt es hierzulande. Die Polizei ist nicht mehr in der Lage, mir jederzeit zu Hilfe zu kommen, wenn ich so auftrete, wie es sich so ein Arbeitskreis wünscht.
Was nützt es mir, wenn ich in BC-Marktplatz in eine Situation eingreife und der nächste Streifenwagen der Polizeidirektion irgendwo bei Eberhardzell herumfährt?
Die personelle Situation der Polizei erfordert zwar Zivilcourage; in dieser Situation nehme ich aber den Einsatz eines Arbeitskreises als versteckte Bankrotterklärung wahr. Man hat gesehen, was in München passierte, als ein beherzter Bürger eingriff – und das noch in einer Weltstadt mit einer für Deutschland mustergültigen Polizeidichte. Hier wird die Stärke der Sicherheitskräfte seit Jahren heruntergefahren, wobei die Führungsetagen aber immer sehr gut bestückt sind.
Man stelle sich vor, dass es zwischen Ulm und dem Bodensee vier Polizeidirektionen gibt, die alle üppig besetzte Führungsstäbe haben – eigentlich würde man nur halb so viel Führungspersonal brauchen, wenn überhaupt. Ich stelle mir nur vor, wenn alle dieser Leitenden (deren Leitfunktion ohnedies oft nur im Weiterleiten von E-Mails besteht….) an der polizeilichen Basis zum Einsatz kommen würden, dann wäre da schon viel erledigt.
Bedauerlich ist es auch, dass nach einem Akt der Zivilcourage immer viele kommen, die die Sache überprüfen – und im schlimmsten Fall hat dann sogar noch der Helfende ein Ermittlungsverfahren am Hals (worin sie allerdings immer gut sind, das ist dann die posthume Ordensverleihung…..Blech haben sie ja so viel, wie sie reden…..).
Dieser Staat hat den Sicherheitsanspruch seiner Bürger über lange Jahre ignoriert und vieles an die Wand gefahren, was dem Bürger helfen soll. Bei der Polizeidirektion Biberach wurde sogar der Bereich „Prävention“, der bei anderen Polizeidirektionen eher aufgestockt wurde, gegen null gefahren. Alles wird getan, dass mehr Polizisten auf die Straße kommen – nur an der Führungsetage nimmt man nichts ab. Die Polizisten, die im Basisdienst zum Einsatz kommen, werden verheizt bis sie nicht mehr können, um dann von einer kreativen Gruppe von Führungsbeamten (die mit der entspr. Parteizugehörigkeit…..) mit salbungsvollen Sprüchen zusätzlich drangsaliert zu werden. Dass sie dann noch für den Bürger als Beschwerdeansprechpartner, weil diejenigen, die es eigentlich anging, zu weit weg sind, dienen, ist noch eine Kehrseite der Medaille. Was aber hier in Biberach wieder abgeliefert wird, entspricht dem alten Spruch:
Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann bilde ich einen Arbeitskreis………einen mehr halt.....
So viel zum Leserbrief. Ich habe mit Biberacher Behörden, die den Hintern nicht hochbekommen, meine Erfahrungen gemacht, das können Sie mir glauben.....
Aber nun zur vorweihnachtlichen Stimmung - bei der Eröffnung
des diesjährigen Weihnachtsmarktes sprach OB
Ich habe auf jeden Fall noch ein Weihnachtsgedicht für meine "Lieblingsmenschen" geschrieben, hier ist es:
Weihnachtsfeier im Mobbing-Center
Weihnacht wird es in Oberschwaben,
Stille kehrt bald ein.
An seinem Schreibtisch sinniert ein Chef;
ihm fällt für die Weihnachtsfeier nichts ein.
Wie trete ich dieses Jahr vor die Leute,
welche Lügen serviere ich ihnen heute?
Das Feiern fällt mir unsäglich schwer,
geglaubt wird einem ja eh nichts mehr…..
Ich sage denen, wie eifrig sie waren,
heuer und in den vergangenen Jahren.
Doch, wer rastet, rostet sehr –
Und drum geht nächstes Jahr noch mehr!
Ihr ward sehr erfolgreich, fällt mir noch ein,
doch nächstes Jahr wollen wir besser sein.
Denn, egal, wie viel Erfolg uns beschieden;
Wir sind nimmermehr zufrieden!
Nichts schiebt auf der Bank der langen!
Und höret nie auf, anzufangen!
Danke, dass ihr des Nachts habt gerödelt,
und auch kein Tag wurde von euch vertrödelt.
Danke, dass ihr stets ward bereit
- geht auch noch eine dritte Tageszeit?
Dank, dass dem Mammon nicht galt euer Streben,
weil ihr keine Zeit habt, ihn auszugeben…..
Dass ihr oft fern ward von Heim und Herd,
berichte ich gern in die Stadt mit dem Pferd.
Alles verkauf ich dort als mein Tun,
drum piesack ich euch ohne auszuruhn.
Denn eines gilt – und das bleibt klar:
MICH verkauf ich gut am Hochaltar…..
Und am besten wirds für mich laufen,
wenn ich nicht aufhöre, euch zu verkaufen……hähä!
So schreibt er es selbstzufrieden für die Feier,
die es nur gibt wegen der Dienstvorschrift.
Jedes Jahr die selbe Leier…..
salbungsvoll und lügenversifft…..
Die Belegschaft, die sitzt dann im Saal,
den Riemen ab und stöhnt vor Qual.
Wer jedoch bleibt der Feier fern,
für den sinkt rasch der Karrierestern.
Drum huldige dem Chef, sing Lob und Preis,
erzählt er auch noch so einen Sch…….
Und hast du nicht den geringsten Bock
- bei der Weihnachtsfeier, da frohlock`.
Schaue geistreich, aber rede nicht so,
sonst wirst du später nimmer froh.
Duck dich ins Team, zeige keine Kanten,
sonst gehörst du zu den Abschuss- Aspiranten.
Weil, wenn dich die Courage packt…..
zierst du die Strecke der Hubertus-Jagd…..
Den wahrhaften Menschen wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit!
Widersetzt Euch den Rückgratamputierten!
Ab hier beginnt der "alte Teil"
Nun habe ich, um endlich Ruhe zu haben, die Seite „Aktuelles“ in ihrer damaligen Erscheinungsform aus dem Internet genommen, zumal sie auch einigen Leuten in Biberach in ausgedruckter Form in anonymen Umschlägen in den Briefkasten gesteckt worden war.
Sie ist ja nun wirklich schon einige Monate nicht mehr im Netz – aber neulich wurde sie wieder Angehörigen des Biberacher Gemeinderats anonym in den Briefkasten gesteckt.
Wir rätseln ja alle mittlerweile, warum. Die meisten der „Sendungsempfänger“ haben ja selbst Internet und waren durch meine Schilderungen sowieso im Bilde.
Ich selbst habe nichts zu mutmaßen gewagt, aber eine Bekannte meinte, da sei wohl wieder eine Art von Kampagne im Gange.
Zu welchem Zwecke speichert man sich sonst eine Datei aus dem Internet und spielt sie einige Wochen, nachdem sie der Seiteninhaber von seiner Webseite genommen hat, anderen in ausgedruckter Form zu…..?
Da will man doch etwas bewirken, oder? Man muss immerhin Geld für Ausdruck, Umschlag und Porto investieren und auch noch wissentlich einen Adressaten bedenken.
Irgend jemand will Leute wohl auf etwas "nauflupfa", wie man auf schwäbisch sagt.....aber auf was?
Es gibt bei der Polizei auch Leute, die seinerzeit, als in der Schwäbischen Zeitung das Porträt über mich erschienen ist (man kann es lesen, wenn man auf der Begrüßungsseite auf mein Bild klickt), beim zuständigen Redakteur angerufen haben und sich beschwerten, dass ausgerechnet über mich etwas veröffentlicht worden sei......
Freundlicherweise wurde die Seite auch noch ins Innenministerium gefaxt, selbstredend anonym, weil man meinte, dass man mir den Verrat von irgendwelchen Geheimnissen anhängen könnte.....das versteht man unter "nauflupfa"....
Nur, ich hatte vor dem Interview im IM um Genehmigung gebeten und auch die Witwe meiner ehemaligen Schutzperson um Erlaubnis gefragt......
Eine Frau, die auch mit dem Umschlag bedacht wurde, äußerte, dass sie jetzt erst wisse, wie nahe mir die Sache mit den Schmierereien damals gegangen sei und dass sie die Geschichte sehr wohl herumerzählen würde – und zwar wahrheitsgemäß.
Sie meinte auch, dass sie durchaus verstehen würde, dass in einem Rechtstaat ein Mensch wie der Schmierer schuldunfähig sein könne – und wenn einer nicht schuldhaft gehandelt haben kann, kann natürlich ein Landratsamt auch keinen Vergehenstatbestand für fahrerlaubnisrechtliche Maßnahmen zugrunde legen.
Sie hat das alles letztendlich verstanden und ich habe das, was ich oben über schuldhaftes Handeln geschrieben habe, in den letzten eineinhalb Jahren auch vielen Leuten, die mich, weil sie es nicht verstanden, angesprochen haben, zu erklären versucht.
Die Rechtssituation ist schwer zu verstehen, aber mittlerweile habe ich genug Aufklärung für den Rechtstaat betrieben.
Nur - ich habe nicht verstanden und werde auch nie verstehen, warum ein Polizeirevier einen VW-Bus mit der in den Fahrzeugschmutz gemalten Aufschrift „Tötet Peter Rieger!“ ein Dreivierteljahr im Stadtgebiet von Biberach herumfahren lassen konnte, obwohl es mit polizeirechtlichen Mitteln möglich gewesen wäre, dieses auf die einfachste Art zu unterbinden - man hätte nur wollen müssen.....
Viele Leute in Biberach sind der Ansicht, dass auf dem Bus einfach der falsche Name gestanden hat, sonst wäre alles viel, viel schneller gegangen.
Ich glaube das auch......und mit mir viele "kleine Leute", zu denen ich mich zähle.
Ein früheres polizeiliches Gegenüber sprach mich feixend auf der Straße an und meinte, dass man sich als gesuchter Verbrecher wunderbar in Biberach zur Ruhe setzen könne, weil ja gesucht, verfolgt, geahndet und richtig eingeschritten an allen anderen Orten würde.
Das hat mir schon das Ur-Vertrauen in viele meiner Amtsbrüder genommen und es hat mich auch psychisch dermaßen mitgenommen, dass meine Polizeidiensttauglichkeit durch den Verlust des Vertrauens in die Institution verloren ging.
Fakt ist, dass man mich beim Polizeirevier Biberach los haben wollte und dass man sich dann eine Art von "Odyssee" durch die Dienststellen für mich ausgedacht hat - um mich dann "abzuservieren".
Aber Mobbing gibt es bei der Polizei ja nicht, nein, nein, gar nie! Ich weiß nur nicht , wie man das nennt, wenn man beauftragt wird, einen mehrtägigen Betriebsausflug der Abteilung, der man angehört, mit zu organisieren - und man dann als einzige Person ausgeladen wird......
Als sie sowieso wussten, dass ich psychisch am labilsten war, weil meine Frau mit einem Tumor im Krankenhaus lag, haben sie mich in ein Büro ohne ausreichende EDV-Ausstattung gesetzt (die aber zwingend zur adäquaten Arbeitsverrichtung erforderlich gewesen wäre) und nur gewartet, bis ich das Maul aufmache.
Da ich psychisch nicht auf der Höhe war, konnten sie darauf warten - außerdem liegt mir das Duckmäuserische nicht!
Danach haben sie mich nach Laupheim versetzt (per E-Mail innerhalb von fünf Minuten und ohne die Möglichkeit, mich äußern zu können) - nachdem ich 25 Jahre beim Polizeirevier Biberach Dienst verrichtet hatte......klar, ich wurde als Unruhestifter entsorgt.
Der Personalrat habe dem Unterfangen übrigens zugestimmt - aber der hat bei dieser Institution sowieso in etwa die Funktion eines Parlaments in einer Militärdiktatur.....
Ich habe dann auf Anraten meiner Ärzte, die über die Geschichte sehr genau informiert waren, den Antrag auf vorzeitige Zurruhesetzung gestellt, weil ich das nicht mehr aushalte (der Polizeiarzt in Tübingen, der über ausreichende Distanz und daher den erforderlichen Überblick verfügt, entsprach dem Gesuch übrigens sofort).
Ich werde zwar um Längen weniger Geld bekommen, aber es ist immer noch besser als in diesem (sogar in Form eines Leitbildes abgestrittenen, aber halt doch vorhandenen) Korpsgeist zu überleben.
Ich verstehe meine Mitbürger schon etwas, wenn sie sagen, dass wenn die Polizei in dieser Beziehung schon nicht fähig ist, einzuschreiten, man wegen anderen Dingen sich dort die Zeit auch nicht totzuschlagen braucht.
Ich würde da auch nur ganz bestimmte Kollegen anrufen.....
Jetzt hat man mich „durch die Blume gebeten“, im Internet nichts mehr zu veröffentlichen, weil das meine Wiederwahl in den Gemeinderat gefährden könnte……..
Ist die Wahrheit schädlich für eine Wiederwahl?
Ich möchte sowieso nur von Leuten, die wahrhaft sind, gewählt werden, wie soll Wahrheit da also schaden? Wer mich kennt, weiß ohnedies, dass ich es mit linken Vögeln nicht habe.
Neulich rief mich einer meiner ältesten und besten Kollegen des Polizeireviers Biberach an und meinte, in der Polizei würde das Gerücht laufen, dass ich dort Hausverbot hätte.
Ich habe dann sofort per E-Mail den Leiter der Polizeidirektion Biberach angeschrieben und nachgefragt, ob das den Tatsachen entsprechen würde. Er hat schriftlich verneint und betont, dass er auch nicht wisse, aus welchem Grunde ein Hausverbot überhaupt hätte ausgesprochen werden können.
Was bleibt mir sowieso anderes, als hier die Wahrheit zu schreiben? Sollte da tatsächlich eine Kampagne, welche Straftatbestände beinhaltet, laufen - was, außer diesem Schreiben im Internet bliebe mir übrig, zu tun?
Soll ich etwa noch zur Polizei gehen und Anzeige erstatten…...?
Mir ist auf jeden Fall in diesem unseren Lande das Vertrauen in "Aussitz-Behörden" gründlich abhanden gekommen, bei mir wird das fast schon krankhaft und ich muss sehr auf mich aufpassen.
Mein Schreiben richtet sich nicht gegen alle Kollegen, eher gegen die wenigen, die für das Geschilderte die Maßgeblichen sind und vor denen die anderen kuschen.
Mit meinen normalen Kollegen habe ich all die Jahre gerne zusammengearbeitet - und mit denen komme ich auch weiter gut aus.
Heute, am 02.03.2009, zeigte mir mein Vater wieder einen Umschlag und fragte mich, warum ich ihn in schriftlicher Form unterrichten würde, wo er doch meine ganze Geschichte kennen würde......mit Poststempel vom 27.02.2009 hat er einen dicken Umschlag bekommen.....
Vermutlich wird sich das die nächsten beiden Monate noch verstärken, weil meine Nase halt einigen Leuten nicht passt. Sprechen Sie mich bitte direkt an, wenn Sie etwas über mich wissen wollen und vertrauen Sie bitte nicht anonymen "Mitteilern".
Leute, die es nur anonym können, sind aus dem gleichen Holze geschnitzt, wie diejenigen, die früher Adolfs Schlapphutbrigaden auf dem Laufenden hielten.....
Ach ja, das Bild ist auch Vergangenheit. Im Zuge des gesamtheitlichen Mobbing-Pakets wurde ich als nicht "linientreu" eingestuft - und entsprechend ersetzt.......
12. Mai 2009
Ich weiß immer noch nicht, was ich von der gegen die FW/UB gerichteten Aktion gegen die Plakatierung im früheren Foto-Geschäft Bader halten soll;
im letzten Wahlkampf hat mich sogar ein wöchentlich erscheinendes Anzeigenblatt als "riegerosen Plakatierer" durch den Kakao gezogen.
Viele Leute haben damals gemeint, man habe mich einfach wegen dieser guten Idee für eine Plakatierung angefeindet.
Das habe ich natürlich auch dieses Mal wieder gedacht, als ich über Dritte am vergangenen Samstag aufgefordert wurde, meine Plakate aus dem früheren Geschäft Foto-Bader unverzüglich zu entfernen.
Zu diesen Leuten sei die Wirtin, die mir die Plakatierung genehmigt hat, in sehr aufgebrachter Stimmung gekommen und habe deutlich gemacht, dass ich sofort die Plakate komplett, auch aus den Schaukästen herausnehmen solle, weil sie von Angehörigen der CDU darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass sie u. U. unter Geschäftseinbußen zu leiden habe, wenn Sie der FW/UB weiterhin diese Plakatierung gestatte.
Ich bin noch am Samstagabend gegen 19.30 Uhr mit meiner Frau zu dem Geschäft gefahren und habe alle Plakate abgenommen und nachher den Schlüssel bei der Frau im Lokal abgegeben.
Ich habe mich höflich für die Zeit, in der wir trotzdem plakatieren durften, bedankt, und mein Bedauern geäußert, da wir doch sehr von diesem Standort profitierten.
Während ich zusammen mit meiner Frau die Plakate entfernte, traf ich auf den zufällig dort vorbeikommenden Betreiber der Internetseite www.weberberg.de , mit dem ich mich über meine Aktion unterhielt, und dem ich sie auch in der Tat so schilderte, wie er den Kernsachverhalt dokumentiert.
Ich war irgendwie enttäuscht, da ich mit den Mitgliedern der CDU, die ich kenne, bisher sehr gut ausgekommen bin und wir uns immer auf dem Boden der Sachlichkeit bewegt hatten; ich habe nie (und hoffe auch immer noch, dass es so ist) die Leute der CDU, die ich kenne, für eine solche Aktion verantwortlich machen können.
Was aber soll die Wirtin machen, wenn man ihr so kommt?
Ich habe sie nicht gefragt, in welcher Form man an sie herangetreten ist und welchen Wortlaut man genau gebraucht hat. Ich war in der Eile viel zu bestürzt, dass man ihr so kommen konnte und habe deshalb auf dem schnellsten Weg wieder den Zustand hergestellt, der vor meiner Plakatierung herrschte.
Mir persönlich war das sehr arg, dass diese Frau, die uns so unterstützte, nun so büßen sollte (warum fährt man sonst am Samstagabend noch in die Stadt und reißt förmlich in aller Eile die Plakate heraus?).
Ich habe der Frau allerdings bereits, als ich sie um den Gefallen bat, gesagt, dass es sich um Wahlplakate handelt und nicht etwa um die Werbung für Leberkäse oder ähnliches.
Die Frau hat darauf geäußert, dass das egal sei und sie halt vielleicht irgendwann im Verlauf des Monat Mai die Räume brauche und ich erst dann abplakatieren müsse; die an der Außenwand angebrachten Schaukästen könne ich dann jedoch weiterhin belegt lassen.
Wir haben uns wirklich über diesen Plakatstandort gefreut, da wir als Verein ja von nirgendwo her Wahlkostenhilfe bekommen und deshalb von guten und preiswerten Alternativen zu leben haben.
Führende Mitglieder unseres Vereins sind übrigens noch einmal am Gebäude vorbeigegangen und haben geschaut, dass alles ordentlich vonstatten ging und dass wir uns auch durch die Art der Plakatierung nicht blamieren.
Wir wollten es nur recht machen!
Ich weiß nicht, wie man dann so sein kann und eine bereitwillig helfende Frau so unter Druck setzen kann!
Ich kann nur an alle appellieren, dass sie bitte das Restaurant der Frau nicht meiden sollen - ich bedanke mich auf jeden Fall noch einmal in ausdrücklicher Form bei Ihnen, liebe Frau Ehinger! Sie haben es wirklich gut gemeint!
Wenn sich, wie ich vermute, keine Urheberschaft für die Androhung ermitteln lässt, dann hoffe ich nur, dass wir alle einem sehr üblen Scherz zum Opfer gefallen sind.
Es wäre schlimm, wenn irgend eine politische Gruppierung in ihrer Anhängerschaft derart operierende Personen hätte!
Ich wünsche uns nun eine faire Fortsetzung des Wahlkampfs!
19.05.2009
Warum nun legt Peter Rieger keine Eidesstattliche Erklärung vor?
Nun, für mich ist eine solche Erklärung noch immer eine mir fast heilige Angelegenheit, mit der ich sehr, sehr sparsam umgehe. In 32 Berufsjahren und sehr, sehr vielen Vorsprachen vor Gericht, wurde ich auch nie vereidigt – und mir wurde auch nie das Sagen der Unwahrheit unterstellt, da ich meine Bekundungen stets untermauern konnte.
Eine solche Erklärung würde ich auch langsam und sehr bedächtig und vermutlich handschriftlich niederlegen. Auf jeden Fall würde ich sie nicht unterzeichnen, wenn jemand kommt und mir eine bereits vorformulierte und bereits mit handschriftlichem Datum versehene, Ausfertigung auf den Tisch legt (unterschreiben Sie hier, wir haben schon alles vorbereitet…..).
Gut, selbst ernannte Statthalter der Christenheit reklamieren für sich vielleicht ein Erstgebrauchsrecht; ich aber würde erst in einem etwaigen Strafverfahren so weit gehen.
Ich könnte jedoch weiter gehen, da ja ich von jemandem benachrichtigt wurde.
Ich will es nur bei diesem Stand auf sich beruhen lassen. Entschuldigen, wie Vertreter der CDU von mir gefordert haben, werde ich mich jedoch nicht.
Entschuldigen kann man sich nur, wenn man schuldig ist!
29.06.2009
Jetzt habe ich mir lange mit der Aktualisierung Zeit gelassen; es gab aber auch nicht sehr viele wichtige Dinge - außer der Wahl.
Ich habe mich wirklich sehr über diese Rückmeldung der Wähler gefreut; über 3000 Stimmen habe ich nicht erwartet.
Wir hatten eine dermaßen gute Liste und ich hätte allen meinen Mitkandidierenden eine solche Rückmeldung gegönnt.
Es ist aber so, dass es meistens beim ersten Versuch nicht gleich funktioniert.
Ich habe seinerzeit auch kandidiert und es hat beim ersten Anlauf nicht geklappt, dafür dann beim zweiten Mal - und jetzt beim dritten Mal umso besser!
Vielen Dank, liebe Wähler! Ich weiß Ihr Vertrauen zu schätzen und werde mich nach Kräften und in gewohnter Manier für Sie einsetzen!